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< Zurück zur Übersicht 05.03.2019

Grandiose LCZ Ausbeute an der Hallen EM!

Der Stabhochsprungfinal war an Spannung kaum zu übertreffen. Nicht bei der Entscheidung um Gold, sondern bei der Platzierung von Angelica Moser. Unsere 22-jährige Athletin mischte nach der souveränen Qualifikation mit 4,60m im ersten Versuch auch im Final ganz vorne mit. Die ersten drei Höhen meisterte sie ohne Probleme und brachte sich damit in eine gute Ausgangslage. Erst auf 4,65m fiel die Latte zum ersten und zweiten Mal herunter. Im dritten Versuch aber klappte es und der neue U23 Schweizerrekord war perfekt. Auf dieser Höhe ging es drei anderen Athletinnen genau gleich. Zhuk und Guillon-Romarin hatten zuvor schon Fehlversuche gehabt, Stefanidi erst auf 4,65m angefangen. Auf 4,75m scheiterten dann alle vier Athletinnen dreimal und auch Kiriakopoulou, die 4,65m im zweiten Versuch übersprungen hatte, scheiterte. Weiter ging es nur für Sidorova und Bradshaw. Nun war auch klar, dass Angelica sich den undankbaren vierten Rang mit Stefanidi teilen muss und Kiriakopoulou mit gleicher Höhe die Bronzemedaille gewann. Im ersten Moment eine Enttäuschung, aber trotzdem ein grosser Erfolg für die noch junge Angi, die noch viele Wettkämpfe vor sich hat!

Auch der 400m Final war spannend und dies gleich doppelt. Denn aus LCZ und Schweizer Sicht ging es nicht nur um Agne Serksniene sondern auch um Lea Sprunger. Agne hatte ihren Vorlauf als Zweite (53,14) beendet und sich damit direkt für den Halbfinal qualifiziert. Dort startete sie in der gleichen Serie wie Lea Sprung und zusammen gaben sie mächtig Gas. Lea lief in 51,90 eine europäische Jahresbestzeit und Agne in 52,33 einen neuen Landesrekord! Mit diesen Zeiten waren sie die beiden Schnellsten in allen drei Halbfinals! Im Final konnte sich Agne leider nicht nochmals steigern, sondern blieb in 52,40 knapp hinter ihrer Halbfinalzeit. Das reichte um 6/100 nicht für Platz Drei.

Weniger erfolgreich war die ersten Hallen EM von Ricky Petrucciani. Er musst im 400m Vorlauf ein wenig Lehrgeld bezahlten und schied als Overall 16. aus. In 47,83 Sek kam er nicht an seine super Zeit an der Hallen SM in St. Gallen heran. Für die Halbfinalqualifikation fehlten schlussendlich gut 4/10 Sekunden. Der erst 18-jährige Ricky konnte aber sicherlich wichtige Erfahrungen für seine Zukunft sammeln.