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< Zurück zur Übersicht 08.08.2026

U20-WM: Fiona von Flüe läuft in die Top Ten der Welt

Ein Jahr nach dem Goldlauf beim European Youth Olympic Festival (EYOF) schnupperte die erst 18-jährige Fiona von Flüe als Zehnte der U20-WM in Eugene (USA) schon an ihrem ersten globalen 800-m-Final. Ashik Begum stellte mit der 4×100-m-Staffel einen Schweizer U20- und U23-Rekord auf.

Fiona von Flüe nach dem Halbfinal-Einzug (Bild: Sprintshot-Team)

In den Vorläufen über 800 m überzeugten die beiden Schweizerinnen Noée Wipfli (STB) und Fiona von Flüe (LC Zürich). Letztere belegte in ihrer Serie in 2:06,40 Minuten den zweiten Rang, Wipfli folgte wenig später in 2:06,74 Minuten als Dritte ihrer Serie. Beide qualifizierten sich souverän für die Halbfinals.

Fiona von Flüe im Halbfinal (Bild: Sprintshot-Team)

Dort zeigte von Flüe abermals ein starkes Rennen. Die letztjährige EYOF-Siegerin hielt sich bis auf die Schlussgerade immer in den finalberechtigten Top 3 auf, ehe sie im Endspurt von der Äthiopierin Derartu Shibiru noch auf Platz 4 verwiesen wurde. In 2:04,04 Minuten war die LCZlerin die beste Nicht-Finalistin und schloss ihre erste WM auf dem 10. Gesamtrang ab.  

Fiona von Flüe im Halbfinal (Bild: Sprintshot-Team)

Leider nicht in die Wertung kam LCZ-Klubkollege Tom Gillard. Der Viertelmeiler verletzte sich im 400-m-Vorlauf und musste das Rennen vorzeitig aufgeben.

Ashik Begum und Co. mit Schweizer U20- und U23-Rekord
Die 4×100-m-Staffeln zündeten am Abschlusswochenende ein Feuerwerk. Während die Frauen um die 100-m-Vierte Xenia Buri (LC Kirchberg) die zweite Silbermedaille nach Lima (PER) gewannen, sprinteten Emile Mumenthaler, Akira Eghagha (beide CHP Genève), Luca Marrocco (LC Kirchberg) und Ashik Begum (LC Zürich) in 39,32 Sekunden ins Ziel und verbesserten damit gleich zwei Schweizer Rekorde: den U20-Rekord von 39,61 Sekunden sowie den U23-Rekord von 39,36 Sekunden.

Die 4×100-m-Rekordstaffel mit Akira Eghagha, Luca Marrocco, Emile Mumenthaler, Ashik Begum (Bild: Sprintshot-Team)

Als zweitbeste Staffel qualifizierte sich das von Daniel Baumgartner betreute Quartett souverän für den Final. Dort erreichte dieselbe Formation den hervorragenden fünften Rang, ehe sie aufgrund eines Wechselfehlers bei der ersten Übergabe nachträglich disqualifiziert wurde.

Schlussläufer Ashik Begum /(Bild: Sprintshot-Team)

Link zu den Resultaten

(MAS)