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< Zurück zur Übersicht 10.05.2026

LCZ-Senioren unterwegs: Besuch im Kinderspital Zürich

Bei angenehmem Mai-Wetter besuchten 39 LCZ-Seniorinnen und -Senioren das Kinderspital in Zürich.

Text: Peter Muster
Bilder: LCZ-Senioren / zvg (Kispi)

Empfangen wurden wir von Oliver Sack und Wanda Arnet am Haupteingang des neuen Universitäts-Kinderspitals, das im November 2024 eröffnet wurde und seiner Zeit weit voraus ist. Das neue Kispi befindet sich inmitten des Medizin-Cluster Uniklinik Balgrist, Schulthess Klinik, Klinik Hirslanden, Psychiatrische Uniklinik und EPI Klinik Lengg.

Oliver Sack, unser ehemaliger LCZ-Hammerwerfer, nahm uns mit auf einen Rundgang und wir erlebten einen exklusiven Blick hinter die Kulissen des Akutspitals und bekamen viele spannende Informationen und Details zur Kunst am Bau.

In enger Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro Herzog & de Meuron entwickelte das Kinderspital ein innovatives, patienten- und familienfreundliches Konzept. Wir waren begeistert von den hochwertig verwendeten Materialien wie Holz und Beton, von den lichtdurchfluteten Patientenzimmern und der ständigen Nähe zur Natur. Das Innere des KispiI ähnelt einer kleinen Stadt, in der die medizinischen Bereiche als Quartiere organisiert und durch Strassen, Plätze und Lichthöfe miteinander verbunden sind.

Auffallend waren die zahlreichen Kunstobjekte von weltbekannten Künstlern, die mit ihren Objekten die Räume gestalten. Bereits beim Eingang des Kispi wurden wir Besucher von drei Hasenohrenskulpturen der Westschweizer Künstlerin Claudia Comte begrüsst. Weitere Objekte wie die Lichtinstallation Skyspace des amerikanischen Künsters James Turrell, Tanzen im Wind der vier hängenden Kajaks von Roman Signer oder die leuchtende Installation Sternenstaub im Treppenhaus von Raphael Hefti. Auch Klang und Trost im Raum der Stille von Haegue Yang darf nicht fehlen, es soll Kunst für Frohsinn und Lebensfreude sein, wo Menschen oft schweren Herzens ein- und ausgehen.

Oliver und Wanda gelang es hervorragend, das Motto des KISPI zu vermitteln: Unser Herz schlägt für Kinder. Die Kinder sollen den Ort nicht als Spital erkennen, sondern als spielerische Stätte, an der Wunder geschehen.

Die Eleonorenstiftung realisierte mit dem neuen Kinderspital ein Jahrhundertprojekt. Als private Trägerin des Kinderspitals hat sie ein wachsames Auge auf die Finanzen. Das Kispi ist stark verankert in der Bevölkerung und Privatpersonen unterstützen das Kispi seit jeher durch Engagement und Geld. Oliver Sack, Präsident der Eleonorenstiftung, ermunterte uns zur Spende, damit schwerkranke Kinder und Jugendliche die bestmögliche Behandlung erhalten.

Für viele von uns war der Besuch auf dem Dach des Kispi sicher ein Highlight – mit seiner atemberaubenden Aussicht auf den Zürichsee und Üetliberg.

Im Kispi wird Spitzenforschung ermöglicht durch nationale und internationale Netzwerke, durch den Austausch mit weltweit führenden Zentren, die besten Talente werden angezogen und der Wissenstransfer wird gefördert.

Ausklang beim Apéro und Nachtessen
Beeindruckt vom Gesehenen und Gehörten, wurde während des Apéros angeregt diskutiert. Danach Weiterfahrt mit dem Car ins Alte Klösterli beim Zürich Zoo. Ein feines Nachtessen erwartete uns mit einem Dörrtomaten-Tartar, Roastbeef für die Carnivoren und einem Vegi-Menu.

Ein imposanter Tag, viele spannende Einblicke ins Kispi und fröhliche Kunstobjekte. Vielen Dank an Oliver Sack, unseren LCZ-Hammerwerfer, für die gelungene Führung und die Gastfreundschaft («Hospitality») im Kispi.