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< Zurück zur Übersicht 05.05.2026

4×400-m-Männerstaffel bricht fast 27-jährigen Schweizer Rekord

Zwar hat es die 4×400-m-Staffel der Männer in Gaborone (BOT) verpasst, sich bei der ersten Gelegenheit für die WM 2027 in Peking zu qualifizieren, aber der nationale Rekord über 4×400 m war neben dem WM-Ticket der Mixed-Sprintstaffel das Schweizer Highlight der ersten World Athletics Relays auf dem afrikanischen Kontinent.

Das Schweizer Rekordquartett: Vincent Gendre, Lionel Spitz, Julien Bonvin und Dany Brand (Bild: Lukasz Szelag)

In 3:01,18 Minuten absolvierte das Quartett mit Vincent Gendre (Athletica Veveyse), Lionel Spitz (Adliswil Track Team), Julien Bonvin (CA Sierre) und Dany Brand (LCZ) die vier Stadionrunden exakt 1,28 Sekunden schneller als Laurent Clerc (Stade Genève), Mathias Rusterholz (LCZ), Alain Rohr (STB) und Marcel Schelbert (LCZ) an der WM 1999 in Sevilla.

Und auch die zweite Formation mit Bonvin, Petrucciani (LCZ), Brand und Spitz blieb in 3:01,59 noch unter dem fast 27-jährigen Landesrekord (3:02,46). Unter 14 Teams liefen die Schweizer die achtbeste Zeit.

WM-Premier mit Schweizer Mixed-Staffel
«Getoppt» wurden die 4×400-m-Leistungen nur noch durch die 4×100-m-Mixedstaffel. Mit Platz 2 in ihrer Serie der zweiten Qualifikationsrunde (41,02) sicherten Enrico Güntert (LC Schaffhausen), Ajla Del Ponte (US Ascona), Felix Svensson (Versoix Athlétisme) und Salomé Kora (LC Brühl) der Schweiz einen von zwölf direkten Startplätzen für die WM 2027 in Peking, wo die neue olympische Disziplin Premiere feiern wird.

Die 4×100-m-Frauenstaffel (ohne die ursprünglich selektionierte Natacha Kouni) hingegen verpasste die vorzeitige Qualifikation in der ersten und zweiten Runde um 3 Tausendstel respektive 2 Hundertstel und muss auf eines der vier weiteren Tickets via World Ranking hoffen. Gleiches gilt für die 4×400-m-Staffeln der Frauen und Männer. Letztere machten auf der «Road to Birmingham» einen grossen Sprung auf Position 8. Zumindest die EM-Qualifikation ist damit so gut wie gesichert.

Alex Dupinet, Dany Brand, Vincent Gendre, Julien Bonvin, Lionel Spitz und Coach Flavio Zberg (Bild: Pawel Skraba)

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(MAS)