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< Zurück zur Übersicht 09.03.2026

UBS Kids Cup Team in Zürich – aus Sicht des Nachwuchsathleten

Am Regionalfinal des UBS Kids Cup Team in Zürich schaffte es der LC Zürich zwölf Mal aufs Treppchen, neun Mal sogar aufs oberste. Elf LCZ-Teams qualifizierten sich für den Schweizer Final am 28. März in Amriswil. Jakub Kreyenbühl (U14 Mixed) hat den grossen Tag aus seiner Sicht zusammengefasst.

Es ist ein früher Morgen, als ich aus dem Bett steige. Vor Freude mache ich gleich einen kleinen Sprung, denn heute findet der UBS Kids Cup Team statt. Ich ziehe meine Wettkampfkleider an und bereite mich vor. Nach einem kleinen, aber feinen Frühstück putze ich mir die Zähne. Inzwischen ist auch der Rest meiner Familie wach, so dass wir losgehen können.

Anreise mit ÖV statt Auto
Heute fahren wir mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, weil der Regionalfinal in der Sporthalle in Oerlikon stattfindet und wir mit dem Auto länger brauchen würden. Während der Zugfahrt steigt langsam die Nervosität, aber auch die Vorfreude. Ich frage mich immer wieder, ob wir es wohl bis an den Schweizer Final schaffen würden. Als ich schliesslich die Station aus dem Lautsprecher höre, wächst meine Vorfreude noch mehr. Kurz darauf kommen wir bei der Halle «Im Birch» an.

Als ich die Halle betrete und die Treppe hochlaufe, warten bereits einige Teamkollegen. Nach und nach kommen immer mehr dazu. Als alle da sind, gibt es einen Appell und wir gehen zu den jeweiligen Teams. Nach zehn Minuten Austausch und gegenseitigem Glückwünschen beginnen wir mit dem Aufwärmen. Die Stimmung im Team ist ein wenig angespannt, aber grundsätzlich lustig.

Harziger Start
Als erste Disziplin steht die Sprungchallenge an, deshalb machen wir noch ein paar Laufsprünge. Dann ist es so weit: Wir sind an der Reihe. Der erste Versuch läuft ohne Probleme, der zweite eigentlich auch – dachte ich zumindest. Als der Wettkampfrichter die rote Fahne hebt, bin ich ziemlich verwirrt, denn der Versuch sah doch gültig aus. Als man mir erklärt, was nicht gestimmt hat, bin ich kurz ein wenig wütend auf mich selbst, aber ich muss es akzeptieren.

Als Nächstes kommt die Hürdenstaffette. Noch einmal kurz aufwärmen – und dann geht es los. Der Startschuss fällt und mein Kollege läuft los. Nach und nach sind die anderen dran, bis schliesslich ich an der Reihe bin. Ich nehme den Ring schnell in die Hand, überwinde die erste und danach die zweite Hürde und übergebe ihn wieder dem Startläufer. Nach einiger Zeit bekomme ich den Ring erneut, während die anderen Teams schon fast fertig sind. Wieder über die erste Hürde, dann über die zweite – und den Ring direkt in den Massstab.

Jakub Kreyenbühl bei der Hürdenstaffete (Bilder U14/U16: David Wäckerlin)

Kurzweiliger Biathlon und grosse Aufholjagd
Damit ist die Hälfte des Wettkampfs schon vorbei. Vor uns liegen noch der Biathlon und der Teamcross. Nach einer kurzen Pause und ein paar Zielübungen sind wir bereit für den Biathlon. Die drei Minuten vergehen unglaublich schnell, und ich kann gar nicht mitzählen, wie viele Runden ich gelaufen bin.

Den Abschluss macht der Teamcross. Wir wärmen uns draussen auf und gehen langsam Richtung Halle – merken dann aber plötzlich, dass wir zu spät sind. Schnell rennen wir zum Start. Dann fällt schon der Startschuss und der Erste läuft los. Der Start gelingt uns nicht besonders gut und wir liegen zunächst ziemlich weit zurück.

Doch irgendwie schaffen wir es, uns bis auf den zweiten Platz vorzuarbeiten. Ich stehe als Schlussläufer bereit. Meine Kollegin kommt angerannt, übergibt mir den Stab und ich renne so schnell ich kann los. Zuerst geht es über die dicken Matten. Ich komme dem Führenden immer näher. Als ich über den Schwedenkasten springe, überhole ich ihn. Jetzt nur noch durchs Labyrinth und zwischen ein paar Matten hindurch – und schon sind wir im Ziel. Als Erste.

Eines von elf Schweizer Finalteams
Wir jubeln und jubeln. Kurz darauf folgt die Rangverkündigung. Wir wissen bereits, dass wir gewonnen haben – und dann stehen wir tatsächlich auf dem ersten Platz, mit Goldmedaillen um den Hals. Und wir sind nicht das einzige LCZ-Team auf dem Podest: Insgesamt haben sich elf Teams für den Schweizer Final qualifiziert.

Bei den U10 bis U12 gab es noch etwas Besonderes: Salome Legendre und Raphael Brodbeck haben bei fast jeder Biathlon-Runde ein «Töggeli» abgeschossen. Ich weiss zwar nicht genau, wie sie das geschafft haben – aber ich weiss, dass an diesem Tag alle Athletinnen und Athleten ihr Bestes gegeben haben.

U16
🥇Boys mit Abraham, Jacob, Kiyan, Lian, Maximilian
🥇Girls mit Beatriz, Charlie, Luana M., Lioba, Makeda

U14
🥇Girls mit Anna G., Anna K., Lea, Louse, Marie
🥇Mixed mit Jakub, Jolina, Keira, Maelys, Yannis

U12
🥇Boys mit Carl, Gordon, Kaito, Louie-Jay, Nilo, Noah
🥇Mixed mit Blake, Elia, Jimi, Jonathan, Obioma M., Timea
🥈Mixed mit Aron, Alina, Elena, Jon, Klaudija, Livia
🥈Girls mit Kallisti, Malia, Natalia, Obioma N, Olivia D., Olivia O.
🥉Girls mit Charlotte, Chiara, Emilia, Luana Z., Mascha, Rosie

U10

🥇Boys mit Aseda, Carlos, Jules, Oliver, Quinn, Raphael
🥇Girls mit Amaya, Isabel, Jara, Luisa, Mia-Lou, Salome
🥇Mixed mit Amy,, Marlene, Marilu, Nicolas, Sebastian N., Sebastian Z.

Link zur Rangliste

Link zur Bildergalerien von Peter Erni (U10/U12)