08.01.2026
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Schnellster Saisoneinstieg: Stargast Ehammer inspiriert beim LCZ-Hallenmeeting
Der frühere Indoor-Weltmeister und letztjährige Weltklasse Zürich-Sieger Simon Ehammer (TV Teufen) war der prominenteste der fast 250 Startenden beim 16. LCZ-Hallenmeeting im Stadion Letzigrund. Aber auch die Sprintraketen von morgen wussten im noch jungen Jahr erste Duft- und Bestmarken zu setzen.

Bei 7,84 Sekunden stoppten die Zeitmessung 2024 bei Simon Ehammers letzten 60-m-Hürdenauftritt im Lauftunnel des Stadion Letzigrund. Bis zum 10. Januar 2026 war das sein schnellster Indoor-Saisoneinstieg «ever». Diese Referenzmarke unterbot der Siebenkampf-Weltmeister von 2024 im ersten Lauf des Jahres deutlich – 7,72 Sekunden, gefolgt von 7,82 im zweiten Lauf.
Statt im Weitsprung, seiner Paradedisziplin, ging der zweifache Diamond League Champion anschliessend über die 60 m flach an den Start. Und auch hier zeigte Ehammer in 6,81 Sekunden, dass der Speed «passt». Zum Vergleich: Vor Jahresfrist war der Appenzeller Alleskönner in St. Gallen einen Zehntel «langsamer».

Der LCZ-Nachwuchs liess sich vom sympathischen und nahbaren Stargast inspirieren: Henry Bengo-Oliveri (7,09/PB) sowie die LCZ-Newcomer Orlando Rauber (7,10) und Leon Betschart (7,12) brannten starke U18-Zeiten auf die pfeilschnelle blaue CONICA-Bahn. Bengo-Oliveri (8,34) legte über die 91,4-cm-Hürden vor.

Das Gleiche galt für die Frauen, wo Ex-EYOF-Finalistin Elina Ikezu über 60 m flach/Hürden ebenso persönliche Bestzeiten (7,81/8,57) notieren liess wie U16-Talent Vanessa Schelbert (7,77/8,88). Deren zehn Jahre ältere Klubkollegin Abisola Agbelese (7,70) war die schnellste 60-m-Sprinterin des Tages.
Einen weiteren LCZ-Disziplinsieg feierte Schweizer Meister Noam Prittchett mit 2,02 m im Hochsprung.



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(MAS)